Musikalische
Jagdszenen begeisterten
Beim Herbstkonzert des Männergesangvereins Concordia Wiesensteig wurde
reichlich „Applausbeute“ im voll besetzten Schloss geerntet.
Wiesensteig. „Auf,
auf, zum fröhlichen Jagen“, lautete das Motto des Herbstkonzertes des
Männergesangvereins Concordia Wiesensteig. Das musikalische Thema Wald
und Jagd lockte zahlreiche Besucher ins Residenzschloss nach
Wiesensteig. Volker Rapp, der Vorsitzende des MGV Concordia, begrüßte
neben der musikbegeisterten Bevölkerung mit ihrem Bürgermeister Gebhard
Tritschler etliche Besucher, die beruflich oder hobbymäßig mit der Jagd
zu tun haben.
13 Jagdhornbläser aus Heimsheim eröffneten mit ihren Parforcehörnern das
Konzert und nahmen das Publikum mit dem „Morgengruß“ mit auf die
musikalische Jagd. Es folgten bekannte Melodien der Wald- und Jagdmusik,
sehr abwechslungsreich von den weiteren Mitwirkenden vorgetragen.
Nicht musikalisch, aber nicht weniger interessant berichtete Andreas
Pohl vom Wiesensteiger Jagd- und Naturschutzzentrum von seiner
langjährigen Arbeit im „Revier“.

Das Blechensemble Wiesensteig unter Leitung von Thilo Sedlaczek trug
gekonnt „Jägers Wanderliedchen“ vor und begleitete den Männerchor bei
„Jägers Abschied“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Mit von der Partie
war erneut der Pianist JaroslawWakareczy. Mit „Nachtgesang im Walde“ von
Franz Schubert endete der erste Teil des Konzertes und machte die
Besucher neugierig auf die Programmfolge nach der Pause.
Mit „La Fete au Chateau“ bliesen die Heimsheimer Parforcehornbläser
zurück ins Programm. Zahlreiche musikalische Jagdmotive, vorgetragen in
wechselnder Besetzung der Mitwirkenden, begeisterten weiterhin die
Konzertbesucher.
Heidemarie Güller, die Dirigentin der Sänger und verantwortlich für die
Gesamtleitung, inszenierte ein Herbstkonzert, passend in die jetzige
Jahreszeit. Sie versammelte zum Höhepunkt des Abends mit dem „Jägerchor“
aus der „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber die Parforcebläser und
den Männerchor und bot damit auch optisch ein imposantes Szenenbild.
Anhaltender Applaus und Zugabeforderungen waren der Lohn für die Mühen
der monatelangen Vorbereitung. Motivation genug für den
traditionsreichen Männerchor, seine Arbeit auch im 147. Jahr seines
Bestehens fortzusetzen.
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